3 häufige Gründe für das Scheitern von Apps

Michael Noack | 13 August 2020

Lassen Sie Ihre neue Business-App nicht zur Karteileiche verkommen!

Apps sind ein grundlegender Bestandteil des modernen Lebens. Die meisten von uns werden sich auf mindestens ein oder zwei Apps verlassen, um durch den Tag zu kommen – sei es eine Messaging-App, um mit unseren Teams in Verbindung zu treten, eine Projektmanagement-App, um die Arbeitslast zu verfolgen, oder eine Banking-App, um Rechnungen zu bezahlen. Derzeit sind über 2,2 Millionen Apps im Appstore von Apple für iOS und etwas weniger für Android verfügbar. Untersuchungen deuten darauf hin, dass der durchschnittliche Benutzer von iOS-Apps jeden Monat im Durchschnitt etwa 30 Apps nutzt. Davon werden neun dieser Apps täglich genutzt. Im Durchschnitt verbringen wir mehr als zwei Stunden täglich mit der Nutzung von Apps.

Natürlich sind nicht alle Apps im App Store erfolgreich oder im Wachstum begriffen. Einige werden stagnieren, und viele sind unweigerlich zum Scheitern verurteilt. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre neue Business-App zu einer dieser Karteileichen wird! Behalten Sie bei der Arbeit an Ihrem App-Design die häufigsten Gründe für das Scheitern von Apps im Hinterkopf, damit Sie die Fallstricke vermeiden können:

1. App als Selbstzweck: Keine Problemlösung, kaum Nutzen

Der Hauptpunkt bei Apps ist, dass sie wie jedes Produkt oder jede Dienstleistung einem Zweck dienen müssen. Sie müssen ein Problem lösen, das Ihre Kunden haben. Es wird oft übersehen: aber selbst, wenn man Spiele-Apps betrachtet, lösen diese ein Problem. Sie besiegen die Langeweile, sie vertreiben die Zeit, sie dienen als Unterhaltung für unterwegs. Während Sie an Ihrem Entwicklungsplan für Ihre neue App arbeiten, sollten Sie frühzeitig erkennen, welchen Zweck Ihre App erfüllen soll und wie sie dem Benutzer hilft oder ein Problem löst.

Selbst wenn Sie es schaffen, sich gut zu vermarkten und anfangs eine hohe Anzahl von Downloads zu erzielen, werden Gimmicks allein die Downloads nicht aufrechterhalten und schon gar nicht die Benutzer an Sie binden.

2. Einen zu kleinen Markt anvisieren

Viele denken zu klein, wenn sie anfangen, ihre neue Business-App zu entwerfen. Ein häufiger Fehler ist es, ein kleines, oft häusliches Publikum zu identifizieren, das sie bereits gut kennen. Der App-Markt ist heute ein sehr globales Geschäft, und der Besitz und die Nutzung von Smartphones nimmt weltweit rapide zu, selbst in Märkten, in denen man es normalerweise nicht erwartet.

Wenn Sie zu engstirnig an die Sache herangehen und nur einen kleinen Markt anvisieren, schränken Sie das Potenzial Ihrer App für Downloads und Nutzung von vornherein ein. Denken Sie im Großen, bedienen Sie global und erwägen Sie stets die Bereitstellung alternativer Sprachunterstützung. Zeigen Sie Mut: Think big!

3. Vernachlässigtes Marketing

Einer der wohl größten Fehler bei der Einführung einer neuen App für kleinere und mittlere Unternehmen ist die Vernachlässigung oder Unterschätzung des Marketings, das erforderlich ist, um Bekanntheit und Zugkraft zu erlangen. Leider ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass eine sehr gut entwickelte und gut funktionierende App ihre Downloads selbst generieren würde. Dies ist weit weg von jeder Lebensrealität. Apps brauchen wie alles andere Marketing, um sie voranzutreiben. Insbesondere im derzeitigen Klima, in dem der Wettbewerb noch härter ist als sonst. Es spielt keine Rolle, wie gut Ihr Produkt ist, es wird sich nicht von selbst verkaufen.